Geleit für den Monat November

hl. Petrus

Liebe Freunde und Wohltäter!

Der Ausspruch Kathrein sperrt die Geigen ein, ist sicherlich einigen von Ihnen bekannt. Die hl. Katharina von Alexandrien, deren Fest am 25. November, dem Beginn des Adventes, also der geschlossenen Zeit, in der Tanzveranstaltungen verboten sind, immer recht nahe liegt, ist die erste der drei hl. Madl, von der hier gehandelt werden soll. Diese drei hl. Jungfrauen und Märtyrerinnen, Margaretha, Barbara und Katharina, die seit ältester Zeit in der Kirche verehrt werden, zählen zum Kreis der XIV Nothelfer. Von der hl. Katharina kann als historisch gesichert von ihr gelten, daß sie in Alexandrien unter Kaiser Maxentius (305-312) das Martyrium erlitt und ihr Grab sich bis heute im berühmten Katharinenkloster am Berg Sinai befindet. Die Legende berichtet von ihr, daß sie, als sie als Christin gefangengenommen wurde und vor den Kaiser gebracht wurde, mit solcher Überzeugung Christus verkündete, daß man 50 heidnische Philosophen herbeiholte, um den Glauben der Katharina zu widerlegen. Doch als das junge Mädchen die versammelte heidnische Gelehrsamkeit Alexandriens ihrer Irrtümer überführte und beschämte, verurteilte der zornentbrannte Kaiser sie zum Tode durch Rädern. Als das Rad brach, bevor der erste Schlag ausgeführt war, wurde Katharina mit dem Schwerte enthauptet. Durch Engel aber sei ihr Leichnam von Alexandrien auf den Sinai übertragen worden. Aufgrund der Legende wird sie in der Regel mit dem zerbrochenen Rad und dem Schwert dargestellt. Sie ist die Patronin der Jungfrauen, Mädchen, Buchdrucker, Friseure, Gerber, Lehrer, Müller, Notare, Philosophen, Rechtsgelehrten, Redner, Schuhmacher, Schüler, Seiler, Spinnerinnen, Tuchhändler, Wagner und Wissenschaftler. Bibliotheken, Schulen und Universitäten nennen sie ihre Patronin. Die hl. Katharina hilft bei Migräne, Zungenkrankheiten und zur Auffindung Ertrunkener.

Mit priesterlichem Segensgruß

hl. Petrus

Ihr P. Florian Grafl FSSP

© Priesterbruderschaft St. Petrus, Wien - Österreich