Zum Priesterjahr: Die Berufung:


.

Benedikt XVI.am 16.4.2008:

Die Fähigkeit, Berufe zum Priestertum und auch zum religiösen Leben zu wecken, ist ein sicheres Zeichen, daß die Ortskirche gesund ist.

.

Benedikt XVI., Predigt am 1.2.2008:

Auch wenn man denken wollte, daß das Leben eines Priesters nicht das Interesse der Leute findet, handelt es sich nichtsdestoweniger um das interessanteste und für die Welt notwendigste Abenteuer, - eines Abenteuers, das die Fülle des Lebens aufzeigt, nach der alle verlangen.

.

[Image]

Pius XII in seiner Apostolischen Ermahnung "Menti Nostrae" 23.9.1950

Der göttliche Erlöser selbst weist uns auf das geeigneste Mittel zur Weckung zahlreicher Priesterberufe hin: "Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seinen Weinberg sende." Wir müssen diese Gnade mit demütigen und vertrauensvollen Gebeten von Gott erflehen. Ferner ist es aber nötig, daß die Herzen jener, die von Gott zum Priestertum berufen sind, auf den sichtbaren Antrieb und die Einwirkung des Hl. Geistes vorbereitet werden. Dazu können zweifellos sowohl christliche Eltern, Seelsorger, Beichtväter und Seminarleiter beitragen wie auch alle Priester und Christgläubigen insgesamt, denen es am Herzen liegt, das Wachstum der Kirche zu fördern und für ihre Bedürfnisse zu sorgen. (…) Die Väter und Mütter der Familien jeden Standes aber mögen innige Bitten zum Himmel emporsenden, daß sie gewürdigt werden, wenigstens einer ihrer Kinder dem göttlichen Dienst weihen zu dürfen.

.

Pius XI. in seinem Rundschreiben "Ad catholici sacerdotii" vom 20.12.1935

"Die Echtheit des Priesterberufes zeigt sich, wie ihr wißt, ehrwürdige Brüder, weniger in einer Gefühlsregung oder in einer spürbaren Neigung der Seele, die mitunter fehlen oder schwinden können, sondern vielmehr in der rechten Absicht des Priesteramtskandidaten im Verein mit allen körperlichen, geistigen und sittlichen Anlagen, die ihn für diesen Stand geeignet machen. Wer nach dem Priestertum strebt, einzig aus dem edlen Beweggrund, sich dem Dienste Gottes und dem Heil der Seelen zu weihen, und dazu gediegene Frömmigkeit, erpropte Reinheit des Lebens und genügendes Wissen besitzt oder sich ernstlich darum bemüht, der zeigt, daß er von Gott zum Priestertum berufen ist. Wer dagegen, vielleicht von unklugen Eltern gedrängt, diesen Stand erwählen wollte wegen der Aussicht auf zeitliche und irdische Vorteile, die er im Priestertum sieht oder von ihm erhofft, wie es in der Vergangenheit häufiger geschah; wer sich gewohnheitsmäßig gegen Gehorsam und Disziplin vergeht; wer wenig Neigung zur Frömmigkeit, wenig Liebe zur Arbeit und wenig Seeleneifer besitzt (…): alle diese sind für das Priestertum nicht geschaffen."

.


zurück


.